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24. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #11: Der Verfassungsputsch in der DDR vom 17. Juni 1990 und die Folgen

Was einen Staat legitimiert ist - nach Georg Jelinek - seine Pflicht der Kontrolle und Kuratierung gegenüber Staatsgebiet (Territorium/Grenzen), Staatsvolk (Bevölkerung) und Staatsgewalt (klassische Gewalten wie Judikative, Exekutive, Legislative, sowie die postklassischen Gewalten der Mediokratie und des Lobbyismus). Für diese Staatspflicht, die den Staat legitimiert, steht normalerweise eine Verfassung. Deutschland hat weder das Eine noch das Andere, weder Verfassung, noch begrenztes Territorium (wenn Deutschlands Sicherheit seit 1999 am Hindukusch verteidigt wird), noch einen basisdemokratisch ausgehandelten Gesellschaftsvertrag – einen Vertrag mit dem Volonté générale, dem Gemeinwillen.



18. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #10: Wie Chemnitz Crystal-Meth-Hauptstadt Europas wurde

Die vereinigungsbedingten sozialen Entkopplungen in den ostdeutschen Neuländern haben zu demographischen Einbrüchen geführt, die bis heute nachwirken. Diese Problematik wurde in ihrer Tragweite bis heute nicht bekannt oder von Politik und Gesellschaft zur Kenntnis genommen. So war in den 1990er Jahren die Männersterblichkeit in den Neuländern etwa dreimal höher als in den alten Bundesländern und die Geburtenrate schrumpfte auf weniger als die Hälfte obwohl die Geburtenzahl in der DDR deutlich höher lag als im Westen. Etwa jeder zweite Erwerbstätige wurde arbeitslos. Trotz Qualifikation konnte die Mehrheit der Erwerbstätigen nicht wieder in ihrem Beruf Fuß fassen. Der Abriss der Industrie, die Entvölkerung und das Verschwinden von sozialen Gefügen, die Entwertung von Herkunft und Qualifikationen in der DDR, Arbeitslosigkeit, Überflüssigkeit und Armut wurden zu neuen Faktoren von Krankheit, Sterblichkeit und Substanzkonsum. Bei den Drogen-, Suizid- und Sterblichkeitssurveys werden getrennte Erhebungen zwischen Ost und West immer seltener. Die zur Minderheitenbevölkerung herabgesetzte Teilbevölkerung-Ost wird in gesamtdeutschen Hochrechnungen nivelliert. Damit wird ein vereinigungsbedingter Ost-West-Kulturkonflikt nicht nur tabuisiert, sondern auch intergenerativ fortgesetzt...


18. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #9: Die gekaufte Revolution: Der völkerrechtswidrige Wahlkampf des Kohl-Kabinetts in der DDR und die sozialen Folgen der Bonner Anschlusspolitik

Während die Montagsdemos in Leipzig über das Datum der Grenzöffnung vom 9. November 1989 hinweg anhielten, waren sie spätestens ab Januar 1990 von einer deutlichen Trendwende in den Losungen und Forderungen bestimmt. Leipzig wurde zur Hochburg der deutsch-nationalen Demonstrationen. Von dem Historiker Michael Richter als »Wende in der Wende« bezeichnet, bestätigt dieser Umschwung eine von Bonn aus koordinierte Konterrevolution in der DDR. Was damals noch kein schlüssiges Bild ergab ist inzwischen als Wahlkampf des Bonner Kabinetts in der DDR belegt. Dieser Wahlkampf des Bonner Kabinettes – und überhaupt aller Parteien der BRD, wie der SPD, der FDP und der CSU, die ihren Wahlkampf in der DDR zu dem Zeitpunkt abhielten – war völkerrechtswidrig, weil auf staatsfremdem Gebiet. Ziel des Bonner Wahlkampfes war die Installierung einer Putschregierung, genannt «erste frei gewählte Volkskammer», was mit der Gründung des Wahlkampfbündnisses «Allianz für Deutschland» auch gelang...



18. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #8: Der Vollstreckungsfeldzug: Die Beutegutpolitik der Bundesregierung im Beitrittsgebiet

Seit Anbeginn des Wirkens der Treuhandanstalt (THA) im Beitrittsgebiet gehört eine gezielte Mythenbildung zur Annexionspolitik der Bundesregierung. Es handelt sich um Mythen, die von ideologischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch von Auftragsforschung und Geschichtsschreibung im Interesse der Bundesregierung konstruiert und erneuert werden. Zu diesen Mythen zählen unter anderen der Mythos, dass die THA eine durch den letzten DDR-Ministerpräsidenten Hans Modrow gegründete Gesellschaft sei; der Mythos, die THA habe völlig überstürzt und kopflos agiert, da es für den Umbau einer Planwirtschaft in eine Marktwirtschaft kein Vorbild gab; der Mythos, die THA wäre planlos an die Arbeit gegangen; der Mythos die DDR-Bevölkerung habe ihr ganzes Vertrauen begründet in die Hände der Gesellschaft gelegt, aber leider war der DDR-Wirtschaft marode und trotz gigantischer Anstrengung der THA einfach nicht mehr zu retten gewesen, oder der Mythos von der «ersten freien Wahl» in der DDR am 18. März 1990, einer «Wahl mit den Füssen», die aber in Wirklichkeit die juristischen Vorbedingungen für den Treuhandfeldzug schaffte. Der Vollstreckungsfeldzug der THA, der sich als exekutiver Arm des Bundesfinanzministeriums mit Stichtag 1. Juli 1990 in Bewegung setzte, war alles andere als ein blindes, planloses, überstürztes Manöver...


16. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #7: “Die DDR hat‘s nie gegeben“

Die alternativlose Liquidation der DDR als Staat und Gesellschaft über drei zeithistorischen Phasen hinweg wird gemeinhin als demokratischer „Transformationsprozess“ bezeichnet. Damit werden zwei Tatbeständige kaschiert. Einmal der Tatbestand der Gebietsannexion, der Beschlagnahmung von DDR-Volksvermögen durch das Bundesfinanzministerium, die Beutegutpolitik der BRD in der Post-DDR, die Vernichtung der planwirtschaftlichen Infrastruktur sowie die intergenerative Subordination und Marginalisierung DDR-Sozialisierter. Zum anderen die Kulturkatastrophe, die Annexion, Beutegutpolitik, Assimilationspolitik und Kolonialpolitik der BRD in den neuen Bundesländern bis heute hinterlassen...



12. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #6: Der Begriff „Wiedervereinigung“ ist eine politische Obszönität 

Meine Rolle als Kritikerin der «Wiedervereinigung» erlangte ich als ich feststellen musste, dass der Begriff der «Wiedervereinigung» ein Begriff der politischen Obszönität ist. Das war etwa 2016.

Gleichzeitig mit dem Amtsantritt von D.J. Trump als 45. US-Präsidenten stellte ich zweierlei fest: Das Lager der Globalisierungskritiker wechselte in der Arena hysterisch auf die andere Seite, in das Lager der Globalisten. Den Globalisierungskritikern wurde der Globalisierungsgegner Trump zum Feindbild, zum enemy target. Hätten sie nicht begeistert sein müssen, dass sich ihre Mission der Kritik an globalisierungsbedingten sozialen Missständen durch einen Akteur, der auf die Behebung der Ursachen ihrer Kritik setzt, in Erfüllung gehen könnte? Mitnichten! Die Kritiker schlugen sich auf die andere Seite, weil sie mit einem Ende der neoliberalen Globalexpansion «arbeitslos» werden würden. Dieser Vorgang war nicht nur in den USA zu beobachten, sondern in den Elitekartellen der Global Cities weltweit...


12. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #5: Verordnetes Vergessen und die «dritte deutsche Schuld»

Die von Yana Milev in der Forschung „Entkoppelte Gesellschaft“[1] untersuchte „dritte Schuld“ bezieht sich auf das „Verordnete Vergessen“, das als Assimilationspolitik durch die Bundesbehörden („Stiftung Aufarbeitung“, „Gauck-Behörde“), durch die zeithistorischen Institute ( ZZF, Leibnitz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam; HAIT TU Dresden, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, TU Dresden; Institut für Soziologie der FSU Jena und andere), sowie durch die Gedenkstättenarbeit im Beitrittsgebiet ab 1990 durchgesetzt wurde. Hierbei wurden die bundesdeutschen Geschichtsnarrative in die politische Bildung im Beitrittsgebiet implementiert, die bewusst einer Fehleinschätzung des Staats- und Gesellschaftssystems der DDR Vorschub leisteten, wie auch einer einseitigen Bewertung des Holocaust stattgaben, was nach Katrin Pieper als „Musealisierung des Holocaust“ bezeichnet wird, während die mehrfach höhere Opferzahl durch den Rassen- und Vernichtungskrieg in der Sowjetunion, darunter sowjetische Juden die ein Drittel der Holocaustopfer ausmachten wie auch die besondere Rolle der Roten Armee bei der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Berlin, nicht zugelassen und sogar diskreditiert wird...

 



12. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #4: Othering und Klassenkampf

Das Projekt „Entkoppelte Gesellschaft“ belegt, dass die so genannten Ostdeutschen bereits 30 Jahre, bevor im Westen Tendenzen der Entkopplung und des Abstiegs diskutiert wurden, eine vereinigungsbedingte Kulturkatastrophe zu bewältigen hatten. Diese Kulturkatastrophe wurde mit den Konzepten „Demokratisierung“, „Modernisierung“, „Transformation“ moderiert und beworben, blieb jedoch erwiesenermaßen ein Investmentprojekt „Aufbau Ost“, an dem vorrangig westdeutsche Politiker und Investoren partizipierten, während die einstige Staatsbevölkerung der DDR in einem Sog der kollektiven und regionalen Verwerfung, der Entwertung und der Assimilation verschwunden ist...


12. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #3: „Der koloniale Blick gen Osten“

Heute, drei Dekaden nach der Löschung der DDR, was als „deutsche Vereinigung“ bezeichnet wird, leben einige Millionen Exil-Ostdeutsche in einem verfestigten Kulturkonflikt und mit den Konsequenzen ihrer gesellschaftlich ausgelöschten Herkunft. Die Autorin vorliegender Ausarbeitung konzeptualisierte die Kohorte der Exil-Ostdeutschen[1], um deutlich zu machen, dass die Mehrheit der zwischen 1945 und 1975 in der DDR geborenen Menschen mit der „Wiedervereinigung“ in ein soziokulturelles Exil verschoben wurden, da sie heute letztlich fremd im eigenen, nun verwestlichen Land sind. Es wird behauptet, dass DDR-sozialisierte „Ostdeutsche“ nie eine eigene Identität hatten (und wenn, dann eine minderwertige), nie als eigene Werte- und Mentalitätsgemeinschaften existierten, kein progressives kulturelles Erbe aus ihrer Herkunft mitbringen (und wenn, dann ein belastetes)...

 



12. Mai 2021

Schwarzbuch «Einheit» #2: Die zweifache Verwüstung

Die Treuhandanstalt sorgte mit einer Vollstreckungs- und Abrisspolitik für wirtschaftliche und soziale Verwüstungen in der ehemaligen DDR. Die Folgen sind bis heute nicht überwunden. Komplementär dazu hinterlässt eine Assimilationspolitik– etwa der «Stiftung Aufarbeitung» und der «Jahn- (ehem. Gauck-) Birthler-Behörde» im Verbund mit den öffentlich-rechtlichen Medien – eine weitreichende psycho-soziale Traumatisierung. Deren Schäden sind bislang weder benannt, geschweige denn hinreichend kritisiert worden. Die Soziologin und Herausgeberin der Forschungsreihe «Entkoppelte Gesellschaft» Yana Milev unternimmt eine Bestandsaufnahme.

 

16. April 2020

Schwarzbuch «Einheit» #1: Die Abgehängten: Blinde Flecken der Gesellschaft

Seit das Ende der DDR auf 1989 festgeschrieben wurde, der Unrechtsstaat der Justiz übergeben, die Mehrheit seiner Bevölkerung dem „krassen sozialen Wandel“ [2] ausgesetzt, inszenieren neue Meinungsforschungs- und Umfrageinstitute, soziologische Institute, NGOs und andere Institutionen einen soziologischen Wenderfolg der Wendemacher. In dieser Rechnung werden die Wendeverlierer, die aus dem deutsch-deutsch-Projekt Abgehängten, über die nächsten 28 Jahre ausgeblendet. Es handelt sich hier um die Mehrheit der Ostdeutschen, die ab 1989 und nach 40 Jahren DDR mit Ereignissen konfrontiert wurden, auf die sie nicht vorbereitet waren. Die Erfolgsstory wird bis heute vom Westen geschrieben, von den Demokratiebringern. Was heißt das? ...



06. Juli 2021

Prekärsein in der Symptomgesellschaft

Die Regierung des Ausnahmezustands und der Angriff auf die Sozialorgane. Ein Reprint anlässlich des Krieges gegen das Virus 2020/21.

Im Jahr 2014 verfasste ich den Essay „Prekärsein in der Symptomgesellschaft“ anlässlich des 13. Kriegsjahres des weltweiten Anti-Terror-Krieges. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung, dass Angriffe auf die Sozialorgane durch eine immer wieder kehrende Kriegs- und Katastrophenpropaganda mit imposanten Namen wie Yasmin, Lothar, Kyrill, Katrina oder Ebola, pathologische Symptome zur Folge haben wie Deprivation, dissoziative Amnesie, Angst, Depression, Substanzkonsum oder Deaths of despair, Teil einer neoliberalen Kriegsführung sind. Konklusiv wird festgehalten, dass es um den Erhalt des Emergency Empire, der Regierung des Ausnahmezustands geht, in deren Windschatten gigantische Gesellschaftsumschichtungen und Profitmaximierungen stattfinden. Die Propagandamaschine erzeugt Simulakren, bzw. Desinformations-Nebel, die über die tatsächlichen operativen Vorgänge von Regierungen und Konzernen hinwegtäuschen. Das ist bei Corona absolut nicht anders.


07. Januar 2021

«Sturm auf das Kapitol» Teil marktradikaler Kriegführung? – Soziologin Milev zur Lage in den USA

Der Regierungssitz der USA ist von einer aufgebrachten Menge regelrecht überrollt worden. Yana Milev analysiert die Lage im „Land der zwei Präsidenten“: Sie spricht von einem Wahlbetrug und einer Kampagne gegen Donald Trump, gekrönt durch den „Sturm auf das Kapitol“, samt diffamierender Berichterstattung zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung.



10. Dezember 2020

Land of the Two: Das Land mit den zwei Präsidenten

Der rätselhafte Steilaufstieg des Joe Biden in der Nacht vom 3. zum 4eine sa. November Wer die Wahl-Veranstaltungen (Election Rallys ) im Oktober 2020 in den USA verfolgte, für den war am 3. November in der Wahlnacht klar, dass US Präsident D. Trump die Wahlen mit einem Erdrutschsieg gewann. Doch erstaunlicherweise wurde es nicht festlich laut, sondern verdächtig still. Was ging vor? Amerika hatte zwar gewählt, die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor. Die Auszählungen seien noch voll im Gang....

 


20. März 2020

Kriegsrecht und Polit-Agenda von „Ausnahmezustand Corona“: Expertin zur Gefahr rechtsfreier Räume

„Corona“ versetzt die Republik in einen Ausnahmezustand: Da wird künstlich ein rechtsfreier Raum hergestellt, in dem neoliberale Umverteilungen stattfinden, so Soziologin Yana Milev. Die Situation sei vergleichbar dem Gesellschaftsumbau, den DDR-Bürger erlebten. Und – 9/11. Es gehe schlicht um Marktregulierungen durch Umwälzungen und Übernahmen. 

 



Emergency Empire. Die Regierung des Ausnahmezustands

Band 1: Souveränität

Das Inkrafttreten eines nationalen oder supranationalen Ausnahmezustands heißt nicht selten, dass die Grundrechte von Menschen, wie auch die Bürgerrechte des Rechtssubjekts durch Regierungserlasse eingeschränkt oder (vorübergehend) außer Kraft gesetzt werden können. Hierbei können u.a. Geschäftsfreiheit, Pressefreiheit, Postgeheimnis und Schutz der Wohnung betroffen sein. Staaten und Regierungen sind nicht verlegen, sich im Ausnahmefall auf ihr quasi naturgegebenes Recht (inherent right) der Selbstverteidigung zu berufen und in Folge dessen genuin naturrechtlich begründete Menschenrechte zu suspendieren und zu annullieren. Dahinter stehen Globalkonzerne in deren Auftrag Staaten agieren. Die hierbei hergestellten Zonen der Anomie sind Teil eines gigantischen biopolitischen Geschäftsmodells.

 


2017

Es wird Zeit die Demokratie zu demokratisieren

Neoliberalisierung und Globalisierung prosperierten unter dem Brand „Demokratisierung“ und feierten ab den 1990ern einen geopolitischen Siegeszug. Dieser ging auch als Ära der Creative Economy in die jüngere Geschichte ein. Linke Entertainer wie Slavoj Zizek gaben der trügerischen Kreativ-Prosperität ihre Legitimität, denn die s.g. Demokratisierung war nur ein Politdesign. Yana Milev entwirft einen Abriss über das Demokratieversagen der letzten 8 Jahre und gleichzeitig ein Plädoyer für eine geopolitische Wende, die mit dem Amtsantritt des 45. Präsidenten der USA, wahrzunehmen ist.



2017

Das Ende des unverbrauchten Seins

Über den kolonialen Blick des Westens 

Der veröffentlichte Blick zeigt meist die westdeutsche Sicht - es ist ein kolonialer Blick. Ein Forschungsprojekt widmet sich den „blinden Flecken" der Wende sowie den „Abgehängten" und macht sie mithilfe der Filme von Jürgen Böttcher wieder sichtbar...

 


2016

Prekärsein in der Symptomgesellschaft

Kaum ein anderer Begriff wird zur Zeit mehr strapaziert und zugleich mehr missbraucht als der Begriff der Krise. Als Medienfaktor hat der Einsatz des Begriffs der Krise Hochkonjunktur, bei gleichzeitiger phänomenologischer Verwässerung und epistemologischer Fragwürdigkeit, denn: Was ist Krise? – Der Begriff der Krise wölbt sich über dubiose Ereignisse und Machenschaften auf Finanzmärkten, über lobbyistische Deals zwischen Staats- und Marktwirtschaft, zwischen Wirtschaftskriegen und...

 



2014

Yana Milev, Casus Belli Ukraine, in:

Yana Milev, Staging the war. Zur Inszenierung neuer Kriege, AOBBME Edition, Berlin

Mit dem Regierungsputsch in Kiew am 20.02.2014 und dem Amtsantritt der Swoboda-Partei, des Rechten Sektors und der Partei Vaterland hat ein neues Kapitel des weltweiten Ressourcenkrieges begonnen.

 


2014

Die Rückkehr des Wendewissens

Mit Bernd Ulrichs Artikel „Wie Putin spaltet“1 erscheint Anfang April ein weiterer Beitrag, welcher den anwachsenden Graben zwischen Lesermeinung und offizieller Medienmeinung im Fall der Krim- und Ukraine-Krise, öffentlich thematisiert. In seinem Artikel „Wie Putin spaltet“ benennt Bernd Ulrich die Spaltung zwischen aufgebrachter Menge, die sich gegen einen medialisierten Feindbildpropaganda-konsum zur Wehr setzt und den Medien selbst und geht der Frage nach, wie das in Deutschland...



2014

Yana Milev, Propaganda + Schock. Der Ukrainekrieg als Medieninszenierung, in: Yana Milev, Staging the War. Zur Inszenierung neuer Kriege, AOBBME Edition, Berlin


2014

Yana Milev, Staging the War. Der inszenierte Medienkrieg des Westens gegen Russland und der Energiekrieg dahinter. Eine Analyse, in: Yana Milev, Staging the War. Zur Inszenierung neuer Kriege, AOBBME Edition, Berlin